Warst nicht jeden Abend auf der depperten Wiesnkottsack hat geschrieben: Donnerstag 2. Oktober 2025, 14:48Schau auf Deinen Kontoauszug - da werd ich neidisch, wenn ich schaue, was da an Miete weggeht. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Aktuell auf dem Weg ins Büro so ein wenig Kotzehaufen-Bingo. In welcher Straße/an welcher Ubahn-Station werde ich die erste Kotzelache der Nacht sehen.markus.whatever hat geschrieben: Donnerstag 2. Oktober 2025, 12:59 Beide Bands ziemlich cool!
Manchmal ist man doch neidisch, dass man in der Pampa statt in München wohnt..![]()
Ich war gestern bei....
Moderator: Moderatoren
- Dash
- Moderator

- Beiträge: 14624
- Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 15:32
- Wohnort: Bangla Dash
- Hat sich bedankt: 907 Mal
- Danksagung erhalten: 444 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Ich war gestern bei....
Where's your anger? Where's your fucking rage?
(BoySetsFire || After The Eulogy)
-> www.derdash.de <-
(BoySetsFire || After The Eulogy)
-> www.derdash.de <-
- kottsack
- Tauberplanscher

- Beiträge: 4159
- Registriert: Dienstag 21. März 2006, 16:06
- Hat sich bedankt: 65 Mal
- Danksagung erhalten: 341 Mal
Re: Ich war gestern bei....
Ich hab nix gegen die Wiesn. Da weiß man immer, was man kriegt. Es ist aber auch jedes mal das gleiche. Und um die negativen Punkte, die sie mitbringt, kann man als Erfahrener schön einen Bogen rummachen:
- Ich radle aktuell nicht ins Büro, sondern arbeite von daheim aus. Mein Weg führt direkt an der Theresienwiese vorbei und es sind einfach zu viele Touristen und Landbevölkerung in der Stadt, die in ihren Köpfen sowas wie Radwege nicht kennen und Dir permanent wie nicht gescheit vors Rad laufen
- zwischen 21.00–23.00 Uhr fahre ich weder U3 noch U6 (die U5 kommt in meinem Leben nicht vor) sondern nehme die S-Bahn zu mir nach Hause, die nicht an der Theresienwiese vorbeifährt
- Ich radle generell nicht in der Bahnhofsgegend rum, weil siehe Punkt 1
Und ansonsten stört mich das hier null. MAn muss halt zu Fuß immer a bisserl mehr nach unten schauen, um nicht in Kotze zu treten.
Von daher: Wenns heuer eine Firmenwiesn bei mir gegeben hätte, wäre ich auf jeden Fall mit. Es gab keine. Und an den zwei Tagen, wo jemand Tische hatte, konnte ich nicht. Also bin ich nicht gegangen. Is nicht schlimm, wäre aber auch schön gewesen. Die Stimmung in den Zelten ist schon gut. Es kommt halt nie und nimmer an die Bergkirchweih zu Erlangen ran, aber zu der kann ich auch nicht in ca. 15 Minuten hinradeln.
-> ich muss da nicht miesepetern. Wer direkt neben dran wohnt, der hats blöd, aber alle anderen in der Stadt können dem eigentlich ganz gut ausweichen würd ich mal sagen. Ein paar Straßen weiter kriegst das Ding eigentlich bis auf die Leute in ihren Saufkostümen im Straßenbild nicht wirklich mit. Es ist eigentlich wie eine Faschingsfeier, außer dass die sich alle als das gleiche verkleiden.
- Ich radle aktuell nicht ins Büro, sondern arbeite von daheim aus. Mein Weg führt direkt an der Theresienwiese vorbei und es sind einfach zu viele Touristen und Landbevölkerung in der Stadt, die in ihren Köpfen sowas wie Radwege nicht kennen und Dir permanent wie nicht gescheit vors Rad laufen
- zwischen 21.00–23.00 Uhr fahre ich weder U3 noch U6 (die U5 kommt in meinem Leben nicht vor) sondern nehme die S-Bahn zu mir nach Hause, die nicht an der Theresienwiese vorbeifährt
- Ich radle generell nicht in der Bahnhofsgegend rum, weil siehe Punkt 1
Und ansonsten stört mich das hier null. MAn muss halt zu Fuß immer a bisserl mehr nach unten schauen, um nicht in Kotze zu treten.
Von daher: Wenns heuer eine Firmenwiesn bei mir gegeben hätte, wäre ich auf jeden Fall mit. Es gab keine. Und an den zwei Tagen, wo jemand Tische hatte, konnte ich nicht. Also bin ich nicht gegangen. Is nicht schlimm, wäre aber auch schön gewesen. Die Stimmung in den Zelten ist schon gut. Es kommt halt nie und nimmer an die Bergkirchweih zu Erlangen ran, aber zu der kann ich auch nicht in ca. 15 Minuten hinradeln.
-> ich muss da nicht miesepetern. Wer direkt neben dran wohnt, der hats blöd, aber alle anderen in der Stadt können dem eigentlich ganz gut ausweichen würd ich mal sagen. Ein paar Straßen weiter kriegst das Ding eigentlich bis auf die Leute in ihren Saufkostümen im Straßenbild nicht wirklich mit. Es ist eigentlich wie eine Faschingsfeier, außer dass die sich alle als das gleiche verkleiden.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor kottsack für den Beitrag:
- markus.whatever
Let the revels begin
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
- kottsack
- Tauberplanscher

- Beiträge: 4159
- Registriert: Dienstag 21. März 2006, 16:06
- Hat sich bedankt: 65 Mal
- Danksagung erhalten: 341 Mal
Re: Ich war gestern bei....
...gestern bei Will Varley im Hansa.
Ich hatte ja hier vorab eine Karte noch angeboten, weil einer meiner Mitgänger krank war. Naja, aus meiner Sicht kann jeder froh sein, die nicht gekauft zu haben. Vorband war ne Britin mit Gitarre, die sich selbst "im Scherz" dafür entschuldigt hat, dass sie traurige Lieder singt. Das ist ja ok, aber ich fand den ganzen Auftritt einfach nur lästig. Sowas kann man machen, aber mir hats null gefallen. Ich hab mir das 3 Lieder lang angehört und bin dann raus, als sie "Teenage Dirtbag" auf Depri
gecovert hat. Naja, ein paar "Whohoo"-Weiber waren ja da, die sogar das abgefeiert haben.
Nach der "Umbaupause" kam dann WIll Varley, wobei ich mich frage, was da umgebaut werden musste. Die Pause von 30 Minuten dafür, dass ihm jemand ein volles Bierglas auf den Schemel stellen musste, war auch totaler Quatsch. Das war schon alles an die üblichen Konzertroutinen angepasst. So waren auch die jeweiligen Auftritte exakt an die zu erwartenden Zeiten abgemessen. Vorband exakt ne halbe Stunde von 20.00 Uhr bis 20.30 Uhr und die Hauptattraktion von 21.00 Uhr bis 21.15 Uhr, dann raus, dann noch gute 10 Minuten Zugabe und fertig ist der Effizienztrip.
Will Varley hatte ich 2018 glaub ich das letzte Mal an gleicher Stelle gesehen. Ein etwas verspulter Typ, der damals in Ansätzen bereits immer das Vergangene glorifiziert hatte, das ganze aber auch überzogen mit einem Zwinkern dargestellt hat, hat sich durch 2 Kinder, Corona-Pause und wohl einer Stimmband-OP zu einem Welthasser entwickelt, der an nichts mehr etwas positives finden kann. Seine Kinder nerven, seine Frau und er machen das ganze Zweckmäßig und er findet eigentlich alles scheiße, was gerade ist und trauert allem nach, was mal war und so triefen seine Lieder von Selbstmitleid, Vergangenheitssucht und Lethargie. Ich konnte damit gestern nichts anfangen. In Ansätzen hat man immer wieder mal rausgehört, was er eigentlich drauf hätte. Seine Stimme ist großartig, sein Spiel auch gut und dass er auch aus dem typischen Liedermuster ausbricht - das finde ich schön. Nur die Rolle, die er inzwischen auf der Bühne inne hat, die wirkt wie der ewig gestrige Onkel auf einem Familientreffen, der verbittert von seinen 2 lustigen Aktionen in seinen Zwanzigern erzählt.
Ich werd ihn mir nicht mehr anschauen und wünsche ihm, dass er irgendwie aus seinem wohl schrecklichen Alltag irgendwie wieder rauskann. Denn das Gejammer von Leuten mit Kindern, die sich unentwegt beschweren, hab ich im Umfeld dann doch schon genug. Das brauch ich nicht auch noch auf der Bühne. Wobei, kleiner Tipp, der die Leute schön zum Ausflippen bringt: Einfach mal fragen, warum sie die dann gemacht haben, wenn sie eh alles daran scheiße finden. (kapier ich übrigens auch nicht, warum dann wieder der Modus gewechselt wird.)
Also, Will Varley gestern war leider
Ich hatte ja hier vorab eine Karte noch angeboten, weil einer meiner Mitgänger krank war. Naja, aus meiner Sicht kann jeder froh sein, die nicht gekauft zu haben. Vorband war ne Britin mit Gitarre, die sich selbst "im Scherz" dafür entschuldigt hat, dass sie traurige Lieder singt. Das ist ja ok, aber ich fand den ganzen Auftritt einfach nur lästig. Sowas kann man machen, aber mir hats null gefallen. Ich hab mir das 3 Lieder lang angehört und bin dann raus, als sie "Teenage Dirtbag" auf Depri
gecovert hat. Naja, ein paar "Whohoo"-Weiber waren ja da, die sogar das abgefeiert haben.
Nach der "Umbaupause" kam dann WIll Varley, wobei ich mich frage, was da umgebaut werden musste. Die Pause von 30 Minuten dafür, dass ihm jemand ein volles Bierglas auf den Schemel stellen musste, war auch totaler Quatsch. Das war schon alles an die üblichen Konzertroutinen angepasst. So waren auch die jeweiligen Auftritte exakt an die zu erwartenden Zeiten abgemessen. Vorband exakt ne halbe Stunde von 20.00 Uhr bis 20.30 Uhr und die Hauptattraktion von 21.00 Uhr bis 21.15 Uhr, dann raus, dann noch gute 10 Minuten Zugabe und fertig ist der Effizienztrip.
Will Varley hatte ich 2018 glaub ich das letzte Mal an gleicher Stelle gesehen. Ein etwas verspulter Typ, der damals in Ansätzen bereits immer das Vergangene glorifiziert hatte, das ganze aber auch überzogen mit einem Zwinkern dargestellt hat, hat sich durch 2 Kinder, Corona-Pause und wohl einer Stimmband-OP zu einem Welthasser entwickelt, der an nichts mehr etwas positives finden kann. Seine Kinder nerven, seine Frau und er machen das ganze Zweckmäßig und er findet eigentlich alles scheiße, was gerade ist und trauert allem nach, was mal war und so triefen seine Lieder von Selbstmitleid, Vergangenheitssucht und Lethargie. Ich konnte damit gestern nichts anfangen. In Ansätzen hat man immer wieder mal rausgehört, was er eigentlich drauf hätte. Seine Stimme ist großartig, sein Spiel auch gut und dass er auch aus dem typischen Liedermuster ausbricht - das finde ich schön. Nur die Rolle, die er inzwischen auf der Bühne inne hat, die wirkt wie der ewig gestrige Onkel auf einem Familientreffen, der verbittert von seinen 2 lustigen Aktionen in seinen Zwanzigern erzählt.
Ich werd ihn mir nicht mehr anschauen und wünsche ihm, dass er irgendwie aus seinem wohl schrecklichen Alltag irgendwie wieder rauskann. Denn das Gejammer von Leuten mit Kindern, die sich unentwegt beschweren, hab ich im Umfeld dann doch schon genug. Das brauch ich nicht auch noch auf der Bühne. Wobei, kleiner Tipp, der die Leute schön zum Ausflippen bringt: Einfach mal fragen, warum sie die dann gemacht haben, wenn sie eh alles daran scheiße finden. (kapier ich übrigens auch nicht, warum dann wieder der Modus gewechselt wird.)
Also, Will Varley gestern war leider
Let the revels begin
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
-
rulaman
- Tauberplanscher

- Beiträge: 618
- Registriert: Freitag 15. August 2014, 22:50
- Wohnort: Metzingen
- Hat sich bedankt: 31 Mal
- Danksagung erhalten: 80 Mal
Re: Ich war gestern bei....
...Weihnachtspogo im Kap Tormentoso in Stuttgart.
Bin ja kein Kneipengänger und wohne auch schon lange nicht mehr in Benz-Town, aber das ist ein sehr schöner Laden. Geht über zwei Stockwerke und im Keller ist eine sehr kleine Bühne.
Witzig dabei die Raumaufteilung. Rechts der Bühne stehen Tische und Bänke, links die Bar und beides noch getrennt durch die Treppe, die nach unten führt. Sollte der Stimmung aber keinen Abbruch tun.
Eingeladen hatte die vielleicht älteste noch bzw. wieder bestehende Oi!-Band des Landes, die Herbärds aus Stuttgart. Gegründet wurden die 1982, mussten aber nach einigen Jahren bereits wieder aufhören, da sich der Frontmann bei einem schweren Motorradunfall schwer verletzte.
Seither geht er mit einer Beinprothese durchs Leben. Den Bassisten kenne ich von meinem Eishockeyclub Stuttgart Rebels, sein Sohn hat bis vor ein-zwei Jahren dort gespielt. Einen Song für den Verein haben sie auch geschrieben.
Mit an Bord waren die Sumpfäpste aus Reutlingen, also quasi meiner Nachbarschaft, auch schon 1986 gegründet und nach einigen Umbesetzungen und ner Unterbrechung immer noch am Start.
Der Laden war proppenvoll und die Sumpfpäpste sorgten mit ihren englischsprachigen Songs schnell für Bewegung im Auditorium. Nach einer dreiviertel Stunde Vollgas sorgte dann die Hymne auf ihren Fussballclub, den SSV Reutlingen, für den Abschluss.
War schön, die jetzt auch mal gesehen zu haben. Was mich in diesem Zusammenhang doch immer wieder freut, ist die Erfahrung, dass man bei derartigen Events immer wieder mit einem mehr als akzeptablen Sound erfreut wird, bei minimalster technischer Ausrüstung.
Die Herbärds konnten dann nach der Umbaupause stimmungsmässig noch einen drauflegen. Stilistisch im klassischen deutschsprachigen Oi!-Punk der frühen 1980er verortet, drehen sich die Themen meist um Freundschaft, Zusammenhalt,Feiern, Trinken, den VfB und die ein oder andere Kritik an gesellschaftlichen Dingen ohne jetzt wirklich politisch zu sein.
Nachdem es seit deren Support-Gig 2019 für die Offenders nicht mehr geklappt hat war es schön, dass ich es dieses Mal endlich wieder geschafft habe.
Somit endet das musikalische Jahresendprogramm nach Tim Vantol, Uli Sailor Punkrock-Piano, Feine Sahne Fischfilet (mit Focus) und Sondaschule ( mit Deine Cousine) sehr zufriedenstellend.
Ich befürchte eine längere Pause bis zum nächsten Konzert das mich interessieren würde.
Aber es gibt ja auch noch Eishockey ... oder ne Überraschung, die ich noch nicht auf dem Schirm habe.
Bin ja kein Kneipengänger und wohne auch schon lange nicht mehr in Benz-Town, aber das ist ein sehr schöner Laden. Geht über zwei Stockwerke und im Keller ist eine sehr kleine Bühne.
Witzig dabei die Raumaufteilung. Rechts der Bühne stehen Tische und Bänke, links die Bar und beides noch getrennt durch die Treppe, die nach unten führt. Sollte der Stimmung aber keinen Abbruch tun.
Eingeladen hatte die vielleicht älteste noch bzw. wieder bestehende Oi!-Band des Landes, die Herbärds aus Stuttgart. Gegründet wurden die 1982, mussten aber nach einigen Jahren bereits wieder aufhören, da sich der Frontmann bei einem schweren Motorradunfall schwer verletzte.
Seither geht er mit einer Beinprothese durchs Leben. Den Bassisten kenne ich von meinem Eishockeyclub Stuttgart Rebels, sein Sohn hat bis vor ein-zwei Jahren dort gespielt. Einen Song für den Verein haben sie auch geschrieben.
Mit an Bord waren die Sumpfäpste aus Reutlingen, also quasi meiner Nachbarschaft, auch schon 1986 gegründet und nach einigen Umbesetzungen und ner Unterbrechung immer noch am Start.
Der Laden war proppenvoll und die Sumpfpäpste sorgten mit ihren englischsprachigen Songs schnell für Bewegung im Auditorium. Nach einer dreiviertel Stunde Vollgas sorgte dann die Hymne auf ihren Fussballclub, den SSV Reutlingen, für den Abschluss.
War schön, die jetzt auch mal gesehen zu haben. Was mich in diesem Zusammenhang doch immer wieder freut, ist die Erfahrung, dass man bei derartigen Events immer wieder mit einem mehr als akzeptablen Sound erfreut wird, bei minimalster technischer Ausrüstung.
Die Herbärds konnten dann nach der Umbaupause stimmungsmässig noch einen drauflegen. Stilistisch im klassischen deutschsprachigen Oi!-Punk der frühen 1980er verortet, drehen sich die Themen meist um Freundschaft, Zusammenhalt,Feiern, Trinken, den VfB und die ein oder andere Kritik an gesellschaftlichen Dingen ohne jetzt wirklich politisch zu sein.
Nachdem es seit deren Support-Gig 2019 für die Offenders nicht mehr geklappt hat war es schön, dass ich es dieses Mal endlich wieder geschafft habe.
Somit endet das musikalische Jahresendprogramm nach Tim Vantol, Uli Sailor Punkrock-Piano, Feine Sahne Fischfilet (mit Focus) und Sondaschule ( mit Deine Cousine) sehr zufriedenstellend.
Ich befürchte eine längere Pause bis zum nächsten Konzert das mich interessieren würde.
Aber es gibt ja auch noch Eishockey ... oder ne Überraschung, die ich noch nicht auf dem Schirm habe.
If we go down we go together
- kottsack
- Tauberplanscher

- Beiträge: 4159
- Registriert: Dienstag 21. März 2006, 16:06
- Hat sich bedankt: 65 Mal
- Danksagung erhalten: 341 Mal
Re: Ich war gestern bei....
...diesen Dienstag beim Doppelkonzert Attic Stories und Still Talk im Hansa.
Beides sind deutsche Bands und beide machen mehr oder weniger die selbe Art Musik. Gitarre, Schlagzeug, überwiegend Frauengesang, wie ich finde wenig schwungvoll und gebremst, dafür aber null wuchtig.
Ja, da liest sich schon etwas Kritik raus. Ich hab mal wieder einen Fast-Blindflug gemacht. Dienstag Abend, Hansa, 20 Euro, zwei Bands, Grundausrichtung mit Gitarre und Schlagzeug passt. Einfach mal hingehen. Eher Ja als Nein sagen. Denn Nein sorgt dafür, dass einem eine Couch aus dem Arsch wächst.
Also, wir kamen hin und es war sehr sehr übersichtlich. Zu Beginn von Attic Stories waren geschätzt gut 50 Leute da, es wurde noch etwas voller, war aber schon ziemlich luftig. Beide Bands hatten Bock zu spielen, beide Bands hatten wohl befreundete Bands da. Die haben dann auch im Publikum versucht, irgendwie die Leute zu animieren. Mir ist das total auf den Sack gegangen, aber mich hat die Band einfach nicht animiert, weils mir bei beiden nicht gefallen hat. Meine Mitgänger fanden es ok bis gut. Aber das sind auch Leute, die nie was Schlechtes über ne Band sagen würden. Tu ich in dem Fall auch nicht. Es ist nicht schlimm, mir hats einfach nicht gefallen, weil mir die Musik nicht gefallen hat. Da kann die Band nix dafür, das ist einfach so. Beim Festival wäre ich nach 15 Minuten weiter gegangen, aber so bin ich halt dageblieben.
Ich weiß jetzt immerhin schon, dass ich Still Talk am Flair nicht kucken muss.
Einen Unterschied gabs doch noch: Still Talk haben mehr Bühnenvibe nenn ich es mal. Die wissen, wie man sich bewegt, verhält, wann man die Leute animiert. Bei Attic Stories wars gut gemeint, aber halt zu gehetzt und irgendwie mal unpassend. Ich kann keine Publikumsbeteiligung fordern, wenn ich ein paar Takte später den kompletten Rhythmus des Liedes ändere. Darüber hinaus habe ich bei Attic Stories null vom Text verstanden. Keine Ahnung, ob das blöd gemischt war oder ob es einfach nicht deutlich war. Aber mei, passt schon. Ich hab Respekt vor jedem, der sich mit seiner Sache auf ne Bühne stellt und die vorführt. Ich wünsch den Bands alles Gute!
Warum haben sie mir nicht gefallen:
- zu jauliger Gesangsstil
- zu gebremster Beat
- v.a. bei Attic Stories auch leider zu viel vom Band
Und ein Lied hat mir saugut gefallen. Das war aber untypisch. Der Style war super, das hatte Schwung, das hab ich mir gemerkt:
Blind reingegriffen - vielleicht gefällts ja jemandem. Werbung ist dennoch gut. Hört mal rein!
Beides sind deutsche Bands und beide machen mehr oder weniger die selbe Art Musik. Gitarre, Schlagzeug, überwiegend Frauengesang, wie ich finde wenig schwungvoll und gebremst, dafür aber null wuchtig.
Ja, da liest sich schon etwas Kritik raus. Ich hab mal wieder einen Fast-Blindflug gemacht. Dienstag Abend, Hansa, 20 Euro, zwei Bands, Grundausrichtung mit Gitarre und Schlagzeug passt. Einfach mal hingehen. Eher Ja als Nein sagen. Denn Nein sorgt dafür, dass einem eine Couch aus dem Arsch wächst.
Also, wir kamen hin und es war sehr sehr übersichtlich. Zu Beginn von Attic Stories waren geschätzt gut 50 Leute da, es wurde noch etwas voller, war aber schon ziemlich luftig. Beide Bands hatten Bock zu spielen, beide Bands hatten wohl befreundete Bands da. Die haben dann auch im Publikum versucht, irgendwie die Leute zu animieren. Mir ist das total auf den Sack gegangen, aber mich hat die Band einfach nicht animiert, weils mir bei beiden nicht gefallen hat. Meine Mitgänger fanden es ok bis gut. Aber das sind auch Leute, die nie was Schlechtes über ne Band sagen würden. Tu ich in dem Fall auch nicht. Es ist nicht schlimm, mir hats einfach nicht gefallen, weil mir die Musik nicht gefallen hat. Da kann die Band nix dafür, das ist einfach so. Beim Festival wäre ich nach 15 Minuten weiter gegangen, aber so bin ich halt dageblieben.
Ich weiß jetzt immerhin schon, dass ich Still Talk am Flair nicht kucken muss.
Einen Unterschied gabs doch noch: Still Talk haben mehr Bühnenvibe nenn ich es mal. Die wissen, wie man sich bewegt, verhält, wann man die Leute animiert. Bei Attic Stories wars gut gemeint, aber halt zu gehetzt und irgendwie mal unpassend. Ich kann keine Publikumsbeteiligung fordern, wenn ich ein paar Takte später den kompletten Rhythmus des Liedes ändere. Darüber hinaus habe ich bei Attic Stories null vom Text verstanden. Keine Ahnung, ob das blöd gemischt war oder ob es einfach nicht deutlich war. Aber mei, passt schon. Ich hab Respekt vor jedem, der sich mit seiner Sache auf ne Bühne stellt und die vorführt. Ich wünsch den Bands alles Gute!
Warum haben sie mir nicht gefallen:
- zu jauliger Gesangsstil
- zu gebremster Beat
- v.a. bei Attic Stories auch leider zu viel vom Band
Und ein Lied hat mir saugut gefallen. Das war aber untypisch. Der Style war super, das hatte Schwung, das hab ich mir gemerkt:
Blind reingegriffen - vielleicht gefällts ja jemandem. Werbung ist dennoch gut. Hört mal rein!
Let the revels begin
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
- Dash
- Moderator

- Beiträge: 14624
- Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 15:32
- Wohnort: Bangla Dash
- Hat sich bedankt: 907 Mal
- Danksagung erhalten: 444 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Ich war gestern bei....
Still Talk - When we were young habe ich je auf meinem letzten HF-Sampler - ist schon ein Ohrwurm.
Nix toll Neues, etliche Male so ähnlich schon gehört, aber doch schön.
Edit: das Avril Lavigne-Ding scheint ja zur Zeit eh recht in zu sein.
Nix toll Neues, etliche Male so ähnlich schon gehört, aber doch schön.
Edit: das Avril Lavigne-Ding scheint ja zur Zeit eh recht in zu sein.
Where's your anger? Where's your fucking rage?
(BoySetsFire || After The Eulogy)
-> www.derdash.de <-
(BoySetsFire || After The Eulogy)
-> www.derdash.de <-
- kottsack
- Tauberplanscher

- Beiträge: 4159
- Registriert: Dienstag 21. März 2006, 16:06
- Hat sich bedankt: 65 Mal
- Danksagung erhalten: 341 Mal
Re: Ich war gestern bei....
Ich durfte Avril ja vor 1,5 Jahren live sehen. Da ist schon noch ein großer Unterschied. Im ersten Moment kann man das schon meinen: Rockbandensemble plus weibliche Sängerin. Aber das ist ebensowenig Avril wie sagen wir mal Nightwish oder Evenescence oder Linkin Park.
Avril ist schon anders. Die ist schneller, aber auch langsamer. Die ist nicht so im mittleren Brei unterwegs, wie die beiden Bands hier.
Und so ein Ding ist das nicht wirklich - sieht man auch am Zuspruch. Gitarrenmusik ist aktuell out.
Avril ist schon anders. Die ist schneller, aber auch langsamer. Die ist nicht so im mittleren Brei unterwegs, wie die beiden Bands hier.
Und so ein Ding ist das nicht wirklich - sieht man auch am Zuspruch. Gitarrenmusik ist aktuell out.
Let the revels begin
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted
Let the fire be started
We're dancing for the desperate and the broken-hearted