Catering 2019

zum Taubertal-Festival 2019

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Elton
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Catering 2019

#1 Beitrag von Elton » Dienstag 13. August 2019, 15:22

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit dem Catering schildern. Wo hat es geklemmt? Was hat euch gefallen? Wie fandet ihr das Essensangebot? Waren die Getränke sauber gezapft?

Hinweis: Im "Positiv/Negativ"-Thread hab ich schon geschildet, dass "Unter Eich" bedeutet, dass die Stände und Läufer in die eigene Tasche wirtschaften. Das ist nicht Schuld des Caterers. Trotzdem ist es wichtig zu erfahren, ob eure Getränke sauber gezapft wurden, oder ob regelmäßig unterm Strich verkauft wurde. Und natürlich, ob bei Beschwerde auch nachgefüllt wurde.

Bitte den Thread nicht nutzen, um mitzuteilen, dass Becks und Red Bull Cola nicht schmeckt. Zumindest beim Bier gab es auch Spaten als Ersatz. Wie fandet ihr das?
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Re: Catering 2019

#2 Beitrag von Elton » Dienstag 13. August 2019, 15:43

Ich hatte Freitags den Heimat-Burger, der war schonmal sehr gut.
Samstags hab ich mich dann im Gasthaus Bauchvoll und der Schweinebraterei nebendran den Bauch voll geschlagen. Dabei war das Angebot vom Gasthaus mit Kartoffelecken, Sauerkraut und lecker-crossem Fleisch absolut überragend. Die 10€ waren es absolut wert. Der Weck mit Schwein von nebenan war zwar auch gut, aber für 7€ recht teuer und hinterher hatte ich noch Hunger.

Zum Eich hab ich im anderen Thread ja schon geschrieben, bei mir hat es weitgehend gepasst, wo es nicht gepasst hat, wurde aufgefüllt.

Das Spaten als Alternative zum Becks angeboten wurde, ist ein großer Schritt in Richtung Besserung. Jetzt noch eine Lösung für Red Bull Cola und wir sind soweit erstmal fast zufrieden, bis der Becks-Rahmenvertrag ausläuft (müsste eigentlich auch in den nächsten 1-2 Jahren anstehen... kennt wer Brauereien, die diese Größenordnung stemmen können und genug Geld in der Portokasse haben, Becks zu überbieten?)

Was mir persönlich gefehlt hat, bzw. was ich nicht gefunden habe, war ein Stand, bei dem es Kaffee gab. Letztes Jahr waren mMn noch mindestens zwei da, diesmal hab ich leider keinen gefunden. Wie soll man da auf seine tägliche Ration kommen? Der Eis-Stand vom letzten Jahr wurde auch vermisst. Aber da hatte man ja noch die Langnese-Industrieeis-Anbieter.

Und die 1,50 € für 0,5 l Wasser sind immer noch ein absolut tolles und faires Angebot!

Von meiner Seite daher mal ein Lob an den Verantwortlichen vom Caterer, der jedes Jahr versucht, für das Tal was gescheites anzubieten und dabei auch auf unsere Vorschläge eingeht.
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Re: Catering 2019

#3 Beitrag von DerAuenlaender » Dienstag 13. August 2019, 15:51

Ich finde, die 1,50€/Wasser kann man wirklich positiv hervorheben. Auch die Möglichkeit, Spaten zu trinken ist ggü. Becks doch schon mal ein Fortschritt ;-) Gibt es von Augustiner eigentlich Catering-Angebote? Da die ja über ganz Süddeutschland verteilt Biergärten haben, würde ich denen die entsprechende Logistik eigentlich zutrauen.
Zum Essen: Den Stand mit den Flammkuchen fand ich ziemlich gut, wie jedes Jahr natürlich auch die Handbrotzeit. Generell finde ich, dass die Qualität des Angebots eher zu- als abnimmt. Nur der Asiastand macht auf mich noch nicht den leckersten Eindruck, aber vielleicht liegt das auch nur an meinem Geschmack.
Weiß nicht, ob das hierher gehört, aber auf dem Campingplatz Berg gab es wohl einen Stand eines "Hofladens". Ich war selber nie dort, weil wir dank quasi ausgefallenem Mittwoch mehr als genug Essen dabei hatten, aber die, die von dort kamen, hatten immer ziemlich leckere Sachen dabei. Der muss gut gewesen sein!
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Re: Catering 2019

#4 Beitrag von Obse » Dienstag 13. August 2019, 15:51

Das Summerbreeze ist dieses Jahr von Haller Löwenbräu auf Mönchshof umgestiegen. U.a. auch weil sich die Fans über alle Kanäle über das Bier in den letzten Jahren beschwert haben.
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt wie das Mönchshof schmecken wird

Von Mönchshof werden, Pils, Naturtrübes Radler, Kellerbier und Bayrisch Hell auf dem Gelände angeboten.
0,4l werden wie letztes Jahr 4€ kosten

Zudem gibt es auch immer noch Stände mit Spatenbräu. Aber soweit ich mir erinnere gibts da nur Hefeweizen.
Konzerte/Festivals 2017:
06.05. Unantastbar
17.06. Skaldenfest
23.06.-24.6. Rock am Härtsfeldsee
12.08. Heavy Gassenfest
16.08.-19.08. Summerbreeze

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Re: Catering 2019

#5 Beitrag von Isabel » Dienstag 13. August 2019, 16:17

Elton hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 15:43
Was mir persönlich gefehlt hat, bzw. was ich nicht gefunden habe, war ein Stand, bei dem es Kaffee gab. Letztes Jahr waren mMn noch mindestens zwei da, diesmal hab ich leider keinen gefunden. Wie soll man da auf seine tägliche Ration kommen? Der Eis-Stand vom letzten Jahr wurde auch vermisst. Aber da hatte man ja noch die Langnese-Industrieeis-Anbieter.
Das gab es doch beides im Bereich zwischen Merch-Zelt und Handbrotzeit? Ich habe es nicht genutzt und kann daher nichts über die Qualität sagen, aber es gab definitiv min. einen Kaffee-Stand und ein Frozen Yogurt-Stand in Dosenform (türkis) direkt neben einer der Brücken. Was Kaffee angeht, bin ich nach mehreren Enttäuschungen in den Vorjahren vorsichtig geworden -und irgendwas mit Milch drin schon mal gar nicht :lol:

Hab nur am Samstag auf dem Gelände gegessen, aber das war super. Ich hatte einen Schäufela-Weckla vom Heimat-Stand (der neben St. Pauli-Stand) - und ich war hinterher pappsatt! Da war noch Kraut drauf, irgendwas Kartoffeliges und war sehr groß. Dazu noch superlecker. Und einen Likörchen gabs für jeden auch noch dazu. Ich fand die 7 EUR ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Da fand ich das Brötchen von der Schweinebraterei deutlich kleiner.

Das weitere Angebot fand ich sehr groß und abwechslungsreich. Neben den Klassikern Handbrot, Bratwurst und Flammkuchen (der Stand war aber neu, oder? Die Teile sahen lecker aus!) noch einen Stand mit gebratenem Käse, diese Kartoffellocken, noch was Fleischig-Burger-mäßiges, der Inder in der Ecke. Und noch die Stände, bei denen ich nicht so ganz verstehe, dass sie mindestens seit 2011 da sind (mein 1. Taubertal): der Chicken Burger, der Asia Stand, der Döner - alle schon getestet und für schlecht befunden, und auch schon von anderen negativ bewertet worden.

Insgesamt finde ich auch, dass sich das Catering-Angebot in den letzten Jahren eher verbessert. Die Zeiten, in denen Festival gleichbedeutend mit miesem Essen war, sind wohl zum Glück vorbei.

Die Biere waren bei uns im Großen und Ganzen gut eingeschänkt. Einmal haben wir von einem Bierläufer gekauft, da war ein Becher unte Eich, dafür der andere drüber. Da braucht man sich dann nicht zu beschweren. Die Zeit, bis man an sein Bier kam, war meist auch recht flott. Die einzige Ausnahme war der Donnerstag im Steinbruch. Wobei aber nicht die Leute am Ausschank das Problem waren, sondern die halb schlafende Dame an der Kasse, die teils auf mehrere Zurufe ihrer Kollegen, wie viel Wechselgeld sie brauchen, nicht reagierte.

Irgendwie kam mir das Becks dieses Jahr nicht so mies vor wie früher. War OK, wenn es natürlich auch viel bessere Biere geben würde. Spaten war OK, für mich jetzt aber nicht so viel besser als Becks, dass ich z.B. von der Hauptbühne während einem Konzert zum Stand gelaufen wäre, damit ich das und nicht Becks trinken kann.

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Re: Catering 2019

#6 Beitrag von Elton » Mittwoch 14. August 2019, 11:17

DerAuenlaender hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 15:51
Gibt es von Augustiner eigentlich Catering-Angebote? Da die ja über ganz Süddeutschland verteilt Biergärten haben, würde ich denen die entsprechende Logistik eigentlich zutrauen.
Es geht ja nicht nur darum, genug Bier liefern zu können. Du brauchst die ganzen Stände, Läufer-Fässer, Sonnenschirme, Spüleinrichtung usw. Bei einem Festival der Größe hängt da schon einiges dran. Und dann ist da halt das Hauptproblem, dass die Brauerei auch einiges an "Sponsorgeld" bezahlen muss, um liefern zu dürfen. Da hat Becks wohl die dicksten Taschen. Vor allem aus dieser Sicht wird es schwierig zu wechseln. Andererseits spart die Bitburger Brauerei Grupppe gerade 15 Millionen, weil sie aus dem DfB-Deal ausgestiegen sind. Da könnte doch das ein oder andere Milliönchen ans Taubertal gehen. Die müssen dann ja nicht zwingend Bit anbieten. Königs Pilsener gehört ja auch zu der Gruppe. Bit selbst hat definitiv ausreichend Standmaterial, um ein Festival auszustatten. Aber viel besser als Becks wird es wohl dadurch nicht.

Am liebsten wäre mir von den Großen dann die Paulaner Gruppe. Die hat ja auch einige nette Sorten im Boot. Kulmbacher wäre wohl Lokalmatador. Bei Fürstenberg weiß ich auch sicher, dass die ausreichend Standmaterial haben. Und Paulaner kann sicher auch genug bieten.

Mit Mönchshof könnte ich aber auch sehr gut leben. Und wenn das Summerbreeze auf die umstellen kann, dürfte auch hier kein Problem fürs Taubertal bestehen.

Beim Bier ist es also vor allem eine Frage des Sponsorgeldes. Dem Caterer dürfte es egal sein, was im Ausschank ist. Uns als Endverbrauchern ist es dann eher wieder wichtig, was das Zeug kostet. Je höher das Sponsorgeld und je kleiner die Brauerei, umso teurer dürfte der EK sein und dementsprechend dann halt auch der Verkaufspreis.

Mist... jetzt wird das hier doch wieder ein Thread über den Bierlieferanten :-)
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Re: Catering 2019

#7 Beitrag von Dash » Mittwoch 14. August 2019, 12:50

Mönchshof kann man gut trinken und wenn die SummerBreeze packen, dann ja das Taubertal gleich 3x.
Aber bitte kein Bitburger / Königs Pilsner, da bekomme ich ja schon beim lesen Kopfweh. Ekelhaft. Dann lieber Becks.
Dennoch sollte man echt mal über Mönchshof nachdenken.

Ich esse ja eh generell nicht so viel, aber ich fand dieses Jahr schon, dass es auch mal andere Sachen angeboten worden sind.
Am Freitag hatte ich ein Baguette (nähe Handbrot), das war vollkommen okay.
Am Samstag dann was von Goud (https://www.feigoud.de/), eine kleine Portion - für mich ausreichend - und sehr lecker.
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Am Sonntag dann das obligatorische Handbrot - geht immer und sättigt so unglaublich.
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Re: Catering 2019

#8 Beitrag von kottsack » Mittwoch 14. August 2019, 12:59

Ich hab, wie glaub jedes Jahr, den Chicken Burger vom Chicken Diner (dieser blaue Wagen an der Engstelle) gegessen und ich find den einfach jedes Jahr gut und das Personal sehr freundlich. Getrunken hab ich nur Wasser und Spezi und das war beides lecker. Bier trinke ich auf dem Gelände grundsätzlich nicht, wenn da die Gefahr besteht, dass da Beck's aus dem Hahn kommt. Ich will mir ja nicht das Festival versauen und Beck's tut das, indem es gern mal die Kontrolle über meinen Magen übernimmt.
Mir wurde 2x deutlich unter Eich eingeschenkt (beim Stand hinter dem Soundturm der Hauptbühne). Als ich das angemerkt habe (es war beide male Spezi), wurden die Augen verdreht und wortlos nachgeschenkt. Sonst war die Füllhöhe beim Spatenstand und beim ehemaligen Wurzelpeter sehr gut und die Bedienungen freundlich - daher gabs da auch Trinkgeld.
Anmerken will ich noch die erstaunliche Bergziegenfähigkeit der Bierläufer auf dem Hang. Wow! Mich hat ja einmal schon so beim Hochkraxeln hingeschmissen, und die machen das auch noch mit dem Fasserl auf dem Buckel. Die Bierläufer selbst waren, auch wenn ich nix gekauft habe, wirklich freundlich und lustig.
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Re: Catering 2019

#9 Beitrag von Incentive » Mittwoch 14. August 2019, 17:41

Also, ich hatte dieses Jahr wieder Handbrot, wie eigentlich auf jedem Festival. Bei RiP dieses Jahr war das Handbrot winzig und ich hatte schon schlimmste Befürchtungen fürs TTF aber die Größe war ok und es hat super geschmeckt. Außerdem habe ich das Falafelbrot gegessen, welches super lecker war, aber bei mir leider schlimmes Bauchweh verursacht hat. Ich vertrage Paprika nicht besonders und in der Soße scheint welche drinnen gewesen zu sein, also höchstwahrscheinlich mein Fehler.

Wasserpreise fand ich super fair. Weil aber das Ausschenken unter der Eich schon angesprochen wurde möchte ich noch ein anderes Thema ansprechen. Ich finde das System mit den "Bierwalkern" schrecklich und mir fällt seit Jahren auf, dass es immer schlimmer wird. Die Armen Kerle, alle dunkelhäutig im übrigen, laufen bei der Bullenhitze mit einem Fass auf dem Rücken zwischen den Leuten rum, welches sie selbst auch noch kaufen mussten. Dabei wird auch öfters mal aus versehen auf ein bein oder eine Hand getreten. Da ist es ganz klar, dass man um einen halbwegs vernünftigen Stundenlohn zu bekommen manchmal eben etwas mehr Schaum einschenkt, was aber natürlich für den Kunden mega ätzend ist. Dadurch habe ich bestimmt vier oder fünf mal erlebt das es zu Diskussionen kam und Leute nicht zahlen wollten, weil zu viel Schaum im Becher war. Das ist total blöd für beide Seiten. Klar, es muss sich ja auch für die Rentieren, weil sonst würden sie es nicht machen, aber es ist schon bezeichnend, dass kein "hellheutiger" das machen will und irgendwie wirkt es etwas rassistisch, das die Anstrengende, mies bezahlte Arbeit die Dunkelhäutigen machen. (Vielleicht bin aber auch nur ich rassistisch, weil mir das aufgefallen ist...)

Mein Wunsch wäre entweder die Herren vernünftig zu bezahlen und einfach als Verkäufer anzustellen oder man schafft den quatsch ganz ab und stellt die Jungs einfach ein einem zusätzlichen Stand ein. Das mag eine unpopuläre Meinung sein und vielleicht bin ich alleine damit, aber ich habe das wieder als lehr unangenehm empfunden.
All die strahlenden, kostbaren Dinge vergehen so schnell … und sie kommen nicht mehr zurück! - The great Gatsby :rotwerd: https://www.youtube.com/watch?v=nMD7FIpq11Q

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Re: Catering 2019

#10 Beitrag von Lenchen » Mittwoch 14. August 2019, 18:18

Das Thema wurde ich glaube im "Positives&Negatives zum Taubertal 2019" schon ausführlich erörtert...

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Re: Catering 2019

#11 Beitrag von Elton » Donnerstag 15. August 2019, 16:37

Lenchen hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 18:18
Das Thema wurde ich glaube im "Positives&Negatives zum Taubertal 2019" schon ausführlich erörtert...
Gehört aber eigentlich eben hier rein.

Über die Entlohnung kann ich nichts sagen, das geht mich auch nichts an. Mindestlohn wird es auf jeden Fall sein. Das Fass "kaufen" müssen die auch nur, damit nicht noch mehr Schmu getrieben wird. Ich geh auch davon aus, dass hier nicht Fassinhalt/0,4l x Preis gerechnet wird, sondern dass da von vorneherein ein Abzug für Nichtentleerbare Reste im Fass und für Zapfschwund durch Schaum abgezogen wird. Aber eben alles in realistischen Mengen. Und der Caterer muss halt auch gucken, wie er zu seinem Geld kommt. Würde da nicht so ein System gefahren, dann wär Tür und Tor offen. Mehr, als es jetzt schon der Fall ist.

Dass den Job nur Menschen mit (vermutlich) afrikanischem Migrationshintergrund machen wollen, seh ich dabei nicht als rassistisch an. Klar, der Job ist sicher nicht toll bezahlt, ich geh aber kaum davon aus, dass die wesentlich weniger bekommen, als die Leute an den Ständen. Aber der Job ist eben sehr anstrengend und da verzichten die vorrangig eher deutschen Leute an den Ständen wohl gerne auf ein paar Mark und nehmen lieber den gemütlichen Job, während sich die Läufer abrackern, dass alle ein gutes Festival bekommen... und sie ein paar Extra-Euro. Hat mit Rassismus also nix zu tun. Bei nem Konzert von G'n'R hab ich tatsächlich auch einen weißen Läufer getroffen. Machen kann den Job also jeder. Aber wollen tuns nur die Dunkelhäutigen.
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Re: Catering 2019

#12 Beitrag von unterfranke06 » Donnerstag 15. August 2019, 17:48

Also, dann sag ich doch auch mal was zu dem Thema. Ich habe für eine bekannte Brauerei aus dem Taubertal (grün ist ihr Farbe) bei diversen Veranstaltungen gejobbt und irgendwann kam die Frage auf, ob ich mit dem Fass durch die Menge gehen kann (uürde tatsächlich etwas besser bezahlt - ich glaub, das war damals der Auftakt für das "laufende Bierfass"...). Auch bei späteren Veranstaltungen bin ich noch ab und zu mit dem Fass rum und hab hier ausgeschenkt (normalerweise haben die auch "nur" 15-Fässer im Rucksack)...

Allerdings möchte ich das nie wieder machen, dieser Zeit niemals nachtrauern. Es ist ein Knochenjob und nicht wirklich angenehm (aber ich möchte ja generell nie wieder in der Gastro arbeiten).

Wie das deutlich jetzt beim TTF ist, keine Ahnung...

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Re: Catering 2019

#13 Beitrag von markus.whatever » Donnerstag 15. August 2019, 19:55

Ich persönlich würde jetzt auch nicht direkt ein Fass aufmachen ( :D ) wenn, ich etwas weniger Bier im Becher hab.
Wenn ich dafür nicht zum Stand laufen muss ist es mir das auf das gesamte Festival gesehen wert. Ist schließlich kein Sternerestaurant.

Wie Incentive schon gesagt hat, verdienen sich die Jungs sicher keine goldene Nase damit und haben es wirklich, gerade am Hang, nicht leicht.
Sehr es doch einfanch als Trinkgeld. Aufs Wochenende verteilt trinkt ihr dadurch vielleicht ein Bier weniger und der Kater wird weniger schlimm.
Oder ihr müsst eben einmal öfter bestellen und habt 5 Euro mehr ausgegeben. Reissts bei den heutigen Ticket- und Bierpreisen meiner Meinung nach auch nicht mehr raus.
Ja von mir aus, dann nennt sich die Mucke halt Deephouse
aber dafür, dass hier niemand tanzt, ist sie ziemlich laut.

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