Positives & Negatives zum Taubertal-Festival 2016

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kottsack
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Re: Positives & Negatives zum Taubertal-Festival 2016

#121 Beitrag von kottsack » Sonntag 18. September 2016, 02:29

Koepfchen hat geschrieben:
kottsack hat geschrieben:In jedem Freundeskreis kann man sich mal eben 100 Euro leihen. Ich geh sogar so weit, dass sich jeder innerhalb einer Woche im Freundeskreis eine Null mehr leihen könnte, wenn es wirklich notwendig ist. Notfalls bleibt auch noch die eigene Sippe. Das ist wirklich kein Problem.


Kannst du mir da bei Bedarf mal jemanden ausleihen??

Sorry, aber es ist einfach verdammt überheblich (sorry für die Wortwahl, muss hier einfach sein), sowas zu schreiben. Es gibt zig Leute in Deutschland, die genau das eben nicht haben und können. Die jeden Euro umdrehen. Sogar zweimal. Und für die diese 100€ + noch ein paar mehr für Anfahrt etc. praktisch das "Urlaubsgeld" des Jahres sind. Die sich sozusagen das Taubertal jedes Jahr mühsam Stück für Stück zusammensparen. Ja, die gibt's. Und ja, es gibt auch "Sippe", wie du es ausdrückst, die dich eher verhungern lässt, als in ihrem Knausereifer ein bisschen was auch nur zu leihen...

Sei doch einfach froh, dass es nicht nur dir soweit gut geht, dass du im Gegensatz zu anderen wohl locker Geld für Festivals über hast. Und sei froh, dass es deinem näheren Umfeld auch so geht. Aber nimm doch dann bitte zur Kenntniss, dass es vielen Menschen leider nicht so geht...


Es ist überhaupt nicht überheblich, sondern in meinen Augen einfach nur unbegreiflich, wie jemand so ein schwaches soziales Umfeld haben kann, dass er sich innerhalb von 2 Wochen keine 100 Euro leihen kann.

Ja, und für die, die es nicht auf einmal zusammenhaben, für die gibt es genug Freunde oder Verwandte, die das zusammenlegen können. Es fährt keiner alleine aufs Festival, sondern in einer Gruppe und wenn die Gruppe dich wirklich dabei haben möchte, dann kann die das locker für diesen armen Menschen zusammenlegen, bis es dieser Mitfahrer eben zusammen hat. Scheinbar kriegt er es ja zusammen, weil er sich die Karte ja später kaufen würde (zu einem ca. 20% höheren Preis, was schon seltsam ist, da 100 Euro schon schwer zusammen zu bekommen sind und aufs Geld geschaut werden sollte).

Ich versteh das nicht, auf wen du da anspielst. Schüler und Studenten? Die haben Ferien/vorlesungsfreie Zeiten, in denen sie arbeiten können (ich spreche aus Erfahrung und ja: ich hatte auch die Semesterferien alles voller Praktika, musste das naturwissenschaftliche Äquivalent zu Hausarbeiten schreiben etc. und hab die restliche "freie" Zeit und an den Samstagen aufm Bau geschafft, um mir das Notwendige sowie Luxus - und nichts anderes ist ein Festival - zu erarbeiten.) Und wer sich das vom normalen Job her nicht leisten kann, der kann es sich eben leider nicht leisten. Wenig Geld zu haben heißt nunmal Verzicht auf Dinge, die andere haben. Viele vergessen das leider immer häufiger und haben verlernt, zu selektieren, zu warten oder eben gezwungenermaßen zu verzichten. Allein die Reduzierung dieses Zustandes ist ja der Antrieb, dass man sich anstrengen sollte.
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Re: Positives & Negatives zum Taubertal-Festival 2016

#122 Beitrag von franky4finger » Dienstag 20. September 2016, 14:27

Ach, irgendwie versäum ich es jedes Jahr aufs neue, Zeitnah hier mal wieder reinzuschaun... whatever.

Was fand ich gut?
Line-Up! Und was eben sonst noch so jedes Jahr gut ist und warum man zum TTF kommt.

Was fand ich scheiße?
Die Assidichte in unserem Eck. Keine Ahnung wie das offiziell hieß (Links der Anfahrt). Ballermann, Re-Mixe aus der 90er Hölle und natürlich Onkelz und der ganze andere Rotz, den der DEUTSCHE Dorfjugendpöbel (kommen mit Traktor und Viehanhänger, die Anreise war also nicht sooo lange) eben gerne (laut) hört. Pissen immerhin in ihre eigenen Camps. Oder schnappen sich ne Bierbank und gehen zum Kacken mit einem Improvisierten Donnerbalken auf den Acker. Das haben wir sogar noch ein bisschen gefeiert.
Bin gespannt wie das Lautstärkeproblem sich in den griff kriegen lässt.

Generell hab ich mich am meisten an den Campern gestört, die sich ganz offensichtlich nicht ein Konzert angesehen haben. Könnte man für die nicht einfach einen eigenen Bereich anbieten? Haust wie die Schweine und singt euch nachts eure Onkelz und Freiwilder doch gegenseitig vor. Oder fahrt aufs Gond und bleibt da -.- Aber gefühlt werden das jedes Jahr mehr und auch immer "Hemmungsloser" => Siehe Müllproblem. Und ich habe so ein Gefühl, das viel zurückgelassener Müll irgendwie mit lauter Scheißmusik zu tun hat...
Känguru-Weisheit des Tages:
"Weißt du, was passiert, wenn man sich immer alle Türen offen hält? Dann zieht’s, mein Freund! Dann wird man krank.
Diese verblödete Wischiwaschi-Kultur. Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern!"

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Re: Positives & Negatives zum Taubertal-Festival 2016

#123 Beitrag von Lmnr20 » Mittwoch 8. März 2017, 00:51

So.. besser spät als nie, hier meine kommentare zu 2016:

+ bei uns waren die dixis ständig geleert
+ meine dusch&klo gewohnheiten sind anscheinend so aus der reihe dass ich NIE anstehen musste :)
+ supermarkt! Humane preise, campingstühle können einem da fas Festival retten
+ absolut nichts von unserem camp hat beine bekommen, obwohl wir ganz mutig unsere festbank nirgends angeschlossen hatten
+ wir hatten keine probleme mit nachbarn, lärm, etc.
+ Abreisekontrollen: wir sind einfach rechts auf der wiese an der schlange vorbeigefahren und wurden einfach rausgelassen ... will garnicht wissen wie lange ihr da alle so gestanden habt Bild

- Einlasskontrollen festivalgelände:
Sehr willkürlich.. an einem tag hatte ich (ausversehen!) Eine colaflasche mit rein genommen. Keine ahnung wie ich das gemacht hatte aber bewusst versteckt war die sicher nicht.

Neutral:
Anreisestau. Wir haben mittwochs auch ne stunde angestanden, aber da ist die vorfreude am größten und deswegen war das egal, da wär auch mehr gegangen.

Fazit:mein geilstes taubertal bis jetzt, karte für 2017 ist schon da :)
@TTF '14 '16 '17 '18

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